Ausbau der B16

27|02|2023

Letzte Woche war ich in Manching, um dort ein Gespräch mit der Bürgerinitiative Lebenswertes Manching über den Ausbau der B16 zu führen. Mit Waldemar Bauer, Margaretha Bauernfeind und Johanna Huber habe ich diskutiert, was die Ausbaupläne für die Region bedeuten und wie wir am effektivsten für eine Reduktion der Pläne kämpfen können. Gefreut hat mich, dass auch die SPD-Marktgemeinderät:innen Elke Drack, die auch stellvertretende Landrätin ist, Brigitte Frank und Martin Stoll dabei waren, weil wir als SPD in der Region an einem Strang ziehen.

Aktuell legt der Bundesverkehrswegeplan noch fest, dass die B16 auf vier Spuren ausgebaut werden soll. Diese Planung hält die Bürgerinitiative – ebenso wie ich – für vollkommen überdimensioniert. In den letzten Monaten wurden schon einige Änderungen an der Planung vorgenommen, die in die richtige Richtung gehen, insbesondere die Verringerung des Regelquerschnitts auf 23 Meter, sodass durch den Ausbau zumindest weniger Fläche verbraucht wird.

Der Termin mit der Bürgerinitiative hat aber nochmal deutlich gezeigt: Die Bemühungen, den Ausbau zurechtzustutzen, müssen weitergehen! Dafür, dass wir wegkommen vom vierspurigen Ausbau im Bundesverkehrswegeplan, setze auch ich mich weiterhin ein. Generell bin ich der Meinung, dass wir eine Neupriorisierung von Baumaßnahmen beim Verkehr brauchen und zwar nach dem Prinzip „Schiene statt Straße“. Auch in Manching sollte man prüfen, ob alte Bahnhaltepunkte reaktiviert werden können, damit Verkehr von der B16 auf die Schiene verlagert werden kann!